Der Fotograf und Physiker Jochim Lichtenberger lebt in einem kleinen Dorf in der Probstei. Seine fotografischen Arbeiten sind angesiedelt im Spannungsfeld zwischen Ästhetik, Wissenschaft und Kunst. Getragen von der Liebe zur Natur lenkt der physikalische Blick die Aufmerksamkeit auf die Farben des Meeres, Fata-morgana-Effekte und andere Spiegelungen an der Grenze zur Surrealität. Neben den vielfältigen Beziehungen zwischen Wissenschaft und Kunst bewegen J. Lichtenberger die Beziehungen zwischen Fotos und den Gefühlen, die sie beim Betrachter hervorrufen. Trauer und Freude, Verzweiflung, Hoffnung, Sehnsucht, meditative Ruhe oder das Leben als Tanz – wie sieht die visuelle Grammatik dieser Gefühle aus?
In der aktuellen Ausstellung in der Galerie im Grashaus werden Bilder aus folgenden Serien präsentiert:
"Die Farbe des Meeres und die Poesie der Physik", "Die Melodie der Stille", "pictures for a sad song", "Blumenmeere" und "Vom Zauber der Wälder".